Weihnachtseinkauf – 23% gespart mit legalen Tricks

Hallo zusammen,

es gab sicher ein paar Bloggerkollegen geben, die mir da widersprechen aber so ganz kann man sich in der Weihnachtszeit dem „Kaufzwang“ nicht entziehen.

Für die Partnerin oder Familie mag das schon möglich sein denn hier kann man sich entweder absprechen (Wir schenken uns nichts bzw. wir machen uns stattdessen einen schönen Tag zusammen irgendwo) oder man kann mittels Kreativität kostenlose oder kostengünstige Geschenkideen aus dem Hut zaubern.

Wo das meiner Ansicht nach nur bedingt geht ist es bei Kindern – die verschenken zwar gerne selbstgemachtes und da ist es dann auch süss – aber ich glaube so richtig erfreut über einen selbstgestrickten Pulli sind die dann doch nicht ^^

In diesem Post will ich dem geneigten Leser ein paar „Tricks“ die man beim Onlineshoppen beachten sollte um wirklich den optimalen Preis raus zu holen.

Das Geschenk für meinen Neffen

Bei mir ging es konkret um ein Geschenk für meinen Neffen. Der ist gerade mal etwas über ein Jahr und fängt langsam an zu sprechen und die Welt zu erkunden.

Im Konsummedium Nr1 – dem Fernseher – bin ich dann auf einen recht cool aussehenden „Tanz und Spiel – Roboter“ aufmerksam geworden den ich für ein gutes Geschenk in seinem Alter halte. Nein ich hab noch keine Kinder und kann´s nicht wirklich beurteilen falls da bei einigen Pädagogen/Eltern die Alarmglocken schrillen 😀

Das hier ist das gute Stück: Der BeatBo von FisherPrice (Bildausschnitt  von http://www.fisher-price.com )

BeatBo

UVP: 59,99 € – Das ist natürlich nicht zu machen, zum UVP kauft man nicht. Punkt 🙂

Also mal auf die Suche machen wo wir Sparpotential rausholen können.

Erster Ansatz : Preisvergleich

Erster Anlaufpunkt, egal bei welchem Einkauf ist immer: Preissuchmaschinen.

Ob ihr jetzt Idealo, billiger.de, guenstiger.de oder euren bevorzugten Preisvergleicher nehmt ist meiner Erfahrung nach fast egal. Aber mindestens auf zwei Seiten solltet ihr suchen. Manche Händler sind nicht bei allen Anbietern gelistet.

Den günstigen Preis für den kleinen Roboter finde ich also unter anderem bei Toys´r´us, sehe aber , dass es eigentlich kaum Ausreiser gibt. Der „Konsens“-Preis im Handel scheint bei 39,99 € zu liegen.

Ok , das liegt zwar 20 € unter dem UVP aber ist wie gesagt eher der Normalpreis. Auch dafür kaufe ich noch nicht.

Zweiter Ansatz: Mydeals

Meine favorisierte Schnäppchenseite (www.mydealz.de)  ist immer mal für ein Sonderangebot gut bzw. hat auch oft gute Tipps wie man aus normalen Angeboten in Kombination mit Coupons und Aktionen noch was extra rausholen kann.

In diesem Fall aber leider nichts zu finden – es gibt zwar den Hinweis auf ein Game of Thrones Monopoly für 32 statt 45 € bei Toys r Us durch einen aktuellen 20% Gutschein auf Hasbro Gesellschaftsspiele  – aber das bringt mir leider nichts ^^

Dritter Ansatz: Gutscheinseiten

Früher als noch nicht alles ge-seo-ed war konnte man noch einfach zu Google gehen und „*gewünschter Händler* + Gutschein“ eintippen und hat dann mit Glück einen Gutschein gefunden den man für den Händler nutzen konnte. Heutzutage kann man das leider vergessen – unter den ersten paar Seiten ist nichts vernünftiges mehr an Suchergebnissen weil angebeblich jeder 50, 60, 70% Gutscheine für meinen gesuchten Händler hat die sich nach dem Klick dann als Luftnummer oder nur für einen einzigen Artikel herausstellen.

Deshalb suche ich nur noch speziell auf einzelnen Seiten nach Gutscheinen und Aktionen. Mydealz aus Schritt 2 ist eine davon , hat aber auch eine Partnerseite die ich recht gut finde: Gutscheinsammler.de

Dort finde ich zwar auch keinen Gutschein aber einen Hinweis auf eine Interessante Aktion die mir auf der Toys ´r´us Seite nicht aufgefallen ist:

Der oben genannte BeatBo ist von FisherPrice, fällt also unter diese Aktion.

Aber natürlich gibts einen Haken…

Vierter Ansatz: Aktionsbedingungen checken

Die gerade gefundene 20% Aktion gilt ab 40 € , aber sicher ganz zufälligerweiße 😉 beträgt der Preis des Roboters 39,98 € und ist damit nicht qualifiziert. Wegen ganzen 0,02 € !

Aber in so einem Fall sollte man sich die Bedingungen kurz anschauen und prüfen ob es sich lohnt diese irgendwie zu treffen. Im konkreten Fall fehlen mir also ein Warenwert von 2 Cent um einen Rabatt von 8 € zu erhalten. Das bedeutet = ich suche jetzt im Shop nach dem billigsten Produkt und wenn es unter 8 € kostet dann macht es Sinn dieses Produkt auch zu kaufen um damit die Ersparnis zu bekommen.

Und ich finde glücklicherweise etwas für 1,09 € – und dazu noch ebenfalls rabatt-berechtigt 🙂

Also auch in den Warenkorb gepackt und tadaa – Aktionsbedingung erfüllt und 20% Rabatt wird abgezogen:

Das könnte man jetzt so bestellen … aber wie sagt man so schön bei den Ami-verkaufs-Sendern: „Wait ! There´s more!!! “  🙂

Fünfter Ansatz: Gutscheinkarten

Was mir in letzter Zeit viel Sparpotential beschert hat: Ebay-Kleinanzeigen.

Man kann davon ausgehen, dass es für jeden Händler der Gutscheine verkauft ein paar Leute gibt die diese bekommen und nicht brauchen. Und die landen dann mit Rabatt (je nach Verhandlungsgeschick) auf den Kleinanzeigen.

Auch für den jetzt gewählten Händler gibts natürlich ein paar Leute die ihre Wertgutscheine billiger loswerden wollen:

Somit also wieder (in diesem Fall) 4€ Ersparnis möglich.

Sechster Ansatz : Cashback

Auch schon mehrfach habe ich euch auf die Cashback-Seite Shoop hingewiesen. Immer wenn ihr online etwas kauft solltet ihr erstmal dorthin surfen um zu checken ob ihr damit Cashback für euren Kauf bekommen könnt.  Und natürlich geht das auch bei Toys ´r´us:

So bekommen wir also auf unseren sowiso schon reduzierten Einkauf nochmal 4% Cashback gutgeschrieben!

 

Fazit /Endabrechnung:

Mit ein wenig Suchen und dem Abarbeiten der 6 Ansätze bin ich somit vom UVP von 59,99 € und dem Normalpreis von 39,99 € runtergekommen zu:
– 32,85 € (nach Abzug der 20% Aktion)
– 28,85 € (nach Wertgutscheineinsatz aus Ebay-Kleinanzeigen)
– 27,70 € (Shoop Cashback)

Dazu kommen noch 2,95 € Versand (die man bei einem Kauf ab 50 € auch einsparen kann – lohnt sich für mich aber nicht)

Ich zahle für das Geschenk also 30,65 € und spare mir damit 9,33 € oder 23% auf den Standardpreis – auf UVP natürlich noch mehr..

Ausgabe bleibt Ausgabe und ist jetzt per se nichts was ich gut finde – aber wenn man 23% billiger einkaufen kann als die meisten dann ist es zumindest nicht mehr ganz so schlimm 🙂

Habt ihr noch zusätzliche Spartipps zum Weihnachtsshopping oder Online-Einkaufen allgemein?
Dann nur her damit und eine schöne Vor-Weihnachtszeit !

5 Replies to “Weihnachtseinkauf – 23% gespart mit legalen Tricks

  1. Moin,

    ich bin auch ein täglicher Nutzer von Mydealz&Co. Hier lassen sich tolle Schnäppchen machen.

    Gerade bei Spielzeug macht es auch wirklich Sinn mal ebay Kleinanzeigen & Co zu durchstöbern. Was wir hier schon an Schnäppchen gemacht haben…
    Ob das Spielzeug Gebrauchsspuren hat oder nicht, sieht man meistens schon an den Fotos.
    Und hier sind oft 70-80% und mehr drin.

    Schöne Grüße
    Sebastian

    1. Hey Sebastian,
      Danke für deinen Kommentar.

      jap Ebay-Kleinanzeigen ist eine wahre Fundgrube für ich. Egal ob Kinotickets oder neues(gebrauchtes) Handy – hier gibts fast alles zu guten Preisen 🙂

      Allerdings nur für mich, jemandem etwas gebrauchtes schenken – gerade wenn es Spielzeug für ´n nicht-eigenes Kind ist – das macht dann doch eher den falschen Eindruck denke ich und deshalb beziehe ich dafür dann doch eher Neuware 🙂

      mfg
      Oli

  2. Zu Shoop würde ich noch anmerken wollen, dass die ein Browser-Addon für Firefox und Chrome anbieten. Damit wird einem direkt angezeigt ob Cashback über Shoop verfügbar ist und man kann sich das separate Nachgucken auf deren Webseite dadurch sparen.

  3. Ich denke der in Deutschland immer mehr Fuß fassende Black Friday und der Cyber Monday bieten die größten Sparmöglichkeiten. Vorausgesetzt, man ist sich im Vorfeld darüber im klaren, was genau man kaufen möchte. Andernfalls wird es ein Draufzahlgeschäft indem man Dinge kauft, die man eigentlich nicht braucht. Saturn und Mediamarkt haben dieses Jahr ebenfalls gut mitgezogen und einige Kracherangebote bieten können.

    Außerhabl der Black Friday und Cyber Monday Zeit gehe ich ähnlich vor wie Du. Mit den Couponseiten hast Du absolut recht, wer aber auf ein -80% Link drückt ist selber schuld. Ist doch klar, das das nur Lockvogelangebote sind, um möglichst schnell einen Affiliate Cookie zu setzen.

    Ich habe Deinen Blog übrigens auch gleich meiner Blogroll unter https://geldz.de/finanzblogroll/ hinzugefügt und freue mich schon auf Deine nächsten Artikel.

    Viele Grüße
    Alexander

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